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Inception: Filmkritik


Bevor man einen Film wie Inception beurteilt, ist es wichtig zu wissen, mit was für einem Regisseur man es hier zu tun bekommt.

 
In Person Christopher Nolan. Leute die Filme einfach nur so anschauen und sich 2 Wochen später weder an den Namen noch an irgend einen Schauspieler darin erinnern können, wissen mit dem Wort Regisseur wahrscheinlich ohnehin null anzufangen. Macht nix, ihr braucht hier nämlich gar nicht weiterlesen. Hartz IV Regelleistung gibt's an Schalter 8, weitergehen.

 

Dieser Christopher Nolan hat nämlich schon Meisterleistungen wie "Memento", "The Prestige" und "Insomnia" abgeliefert.

 

Wenn euch diese Filme jetzt ebenfalls (wieder) nichts sagen, würde ich euch schlicht empfehlen sie sich anzusehen.

 
Meine persönliche Wertung je 10/10 und allesamt mit die besten Filme die ich kenne.

 

Mittlerweile jedoch, (seit Batman Begins, weitergeführt mit The Dark Knight, jetzt abgeschlossen mit Inception) schafft es Nolan nicht mehr mich so zu begeistern, wie er es eins vermochte.

 

Die gesammelte Kritikerhorde des Internets mag das anders sehen und redet davon, dass er von Film zu Film "perfekter" wird. Allerdings sind diese Menschen auch Hauptberuflich Kritiker. Ich nicht. Wenn ein Kritiker nichts negatives findet, ist er zufrieden und gibt seine 10/10. Es gibt in Inception absolut nichts schlechtes. Da muss ich zustimmen. ABER, Ich gebe eine 10/10 nur, wenn ich extrem herausragende Dinge in einem Film finde (und sei es nur eine superbe, ganz spezielle Szene).

 

Das Problem. Ich habe an Inception nichts herausragendes gefunden! Nehmen wir mal Matrix. Da kam ich aus dem Kino und der Gedanke war: "wow sowas hast du noch nicht gesehen".

 

Am Ende von "The Prestige" dachte ich "ahhhhhh, so hat er das gemacht"

 

Bei "Insomnia" waren es wiederum Al Pacino und Robin Williams großartiges Schauspiel, die den Film so gut gemacht haben.

 

Bei Memento überlegt man einfach 2 Jahre danach noch, ob das alles logisch war und so möglich sein kann. (Meiner Meinung nach nicht -egal, anderes Thema)

 

Und bei Inception? Nichts.

 

Ich dachte die ganze Zeit am Ende kommt bestimmt "der große Knall". Aber nein, wirklich nichts. Nolan will die Leute mit Zweifel zurück lassen, blendet daher überraschend aus, trotzdem lässt mich der Film eben ohne Zweifel zurück.

 

Die Schauspieler: Allesamt solide, keiner schlecht. Aber auch niemand dabei, der mich richtig interessiert.

 

Die Action: Es wird geschossen, gesprungen, es explodiert -und es interessiert mich alles überhaupt nicht.

 

Der Film spielt in einer Traum Welt. Aber Nolan verschenkt unglaublich viel Potential.

 

Am besten kann man es so beschreiben. Nolan versucht einen Traum realistisch darzustellen.
Er nutzt die Möglichkeiten die ihm das Szenario (Stichwort: Schnelle Ortswechsel, Surreale Bilder, verstörte Dialoge etc) bietet nicht. Ganz im Gegenteil, er erklärt eine Stunde lange absolut besessen bis ins Haar kleinste Detail welche Regeln im Traum gelten. Ich finde das höchst schwachsinnig, denn in einer Szene schießt einer der guten, (mal wieder) auf die bösen.
Dann kommt ein anderer dazu stellt sich eine größere Wumme vor und ballert damit die bösen weg.

 

Wenn per Gedankenkraft quasi alles möglich ist, warum brauch ich dann noch so was wie einen "Vessel" in Form einer Knarre?

 

Irgendwie hat mich das alles mehr als einmal an Matrix (1! 2 und 3 hab ich geweint -nicht vor Freude) erinnert. Mit dem Unterschied, dass die Leute in Matrix eben nicht geträumt haben. Ihr Gehirn war per 2 Meter Querschnittskabel direkt mit dem Rechner verbunden. Alles was man in der Matrix erlebt hat, kam einem so absolut real vor. Klar, mit der Möglichkeit die Realität zu verbiegen. ABER der Grundsatz war (bis auf Neo): Wirst du in der Matrix erschossen, bist du tot. Wenn ich das weiß, habe ich Angst um die Figuren, fieber mit ihnen mit.

 

Wirst du in Inception erschossen, fällst du einen Level tiefer, bist da ganz unten, steigst du wieder auf. Level 4 ist gefährlich, irgendwie, wie genau weiß man aber auch nicht.

 

WTF. Wo sind wir hier? Super Mario Bros 4?

 

Das hab ich alles schon besser gesehen z.B. in "The Cell" und das ist direkt doppelt hart, denn die Hauptdarstellerin hieß dort Jennifer Lopez(!)

 

Insgesamt, wie gesagt, kein schlechter Film, aber bei weitem auch kein Meisterwerk.

 

7/10

 


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Diana
Dienstag, 03-08-10 18:59

gute kritik.

Malik
Sonntag, 04-05-14 16:58

OV D MachineGunner / Vai ami gotokal o ak beta re jhsaei ai bepar niya!! Apnio ki khaben? Youtube khule nai r ora video o remove dey nai!!! Apni chaile ami link share korte pari!!! Faltu khobor plz diyen na!! R you tube chara amra ki happy nai??? You tube amader amon dorkari kisu na


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